Katja Lemmler ist HR-Verantwortliche bei Sunstar und Mitglied der Geschäftsleitung. Sie freut sich immer auf neue Bewerbungen, vor allem Initiativbewerbungen sind bei ihr sehr willkommen!
Ich habe 2013 als Leiterin der Reservationsabteilung in der Sunstar Zentrale in Liestal angefangen. Davor habe ich zehn Jahre in einem Hotel in Deutschland, spezialisiert auf Yoga und Ayurveda, operativ in verschiedenen Positionen gearbeitet, zuletzt als stellvertretende Hoteldirektorin.
Ich bin die Quotenfrau in der Geschäftsleitung. (lacht) Nein, im Ernst. Ein Jahr nach meinen Einstieg bei Sunstar bin ich aufgestiegen zur Assistentin der Geschäftsleitung. In dieser Zeit habe ich viele Einblicke in die Unternehmensführung gewonnen. Mein Interesse an den verschiedenen Aufgabenfeldern der Geschäftsleitung ist immer mehr gewachsen und so habe ich parallel zu meinen Beruf noch den Master in Tourism and Hospitality Management an der Fachhochschule Graubünden gemacht. Auf diese Weise habe ich neben der Praxis auch das theoretische Rüstzeug erworben. Zudem habe ich auch noch eine Weiterbildung in HR gemacht. Ich war also parat für neue Aufgaben!
Als der ehemalige HR-Leiter bei Sunstar 2019 pensioniert wurde, habe ich meine Chance genutzt und mich auf diese Stelle beworben und sie schlussendlich bekommen. Gleichzeitig gab es 2019 eine Neuerung in der Geschäftsleitung: Dem neuen Geschäftsführer, Silvio Schoch, war es wichtig, dass auch das HR neben Finanzen und Marketing Teil der Geschäftsleitung wird, dass es in der GL also nicht nur um Zahlen geht. Das wichtigste, unsere Mitarbeitenden, sollten über das HR in der GL gebührend vertreten sein. Und so bin ich 2019 HR-Leiterin und Mitglied der Geschäftsleitung geworden. Die Anliegen unserer Mitarbeitenden sind mir sehr wichtig, und ich thematisiere das oft bei internen GL-Meetings wie auch bei unseren Treffen mit dem Verwaltungsrat.
Er ist vielseitig, auch herausfordernd, vor allem aber verbindet er für mich, auch wenn ich nicht direkt an der Front im Hotel bin, sondern in der Sunstar Zentrale arbeite, das Schöne an der Hotellerie, die Gastfreundschaft, mit meiner Freude an der Arbeit mit Menschen/für Menschen. Meinen Beruf kann man nur mit Leidenschaft machen, wenn man Menschen gern hat und gerne mit Menschen zusammen arbeitet. Und auch deren Fehler und Schwächen akzeptiert, denn auch die gehören dazu.
Ja, mit meinen Sohn war ich einmal in den Skiferien in Arosa, eine sehr schöne Erfahrung.
Ein Lieblingshotel habe ich nicht, aber je nach Stimmung oder Ferienwunsch einen Favoriten. Bei Familien- und Sportferien mit meinen Sohn favorisiere ich das Sunstar Hotel Arosa. Wenn ich mit meinen Mann eine romantische Auszeit verbringen möchte, dann wäre das Sunstar Hotel Piemont für uns die erste Wahl. Das finde ich generell sehr schön bei der Sunstar-Hotelgruppe, dass man als Gast so viele Wahlmöglichkeiten hat.
Ich bin verheiratet und habe einen 13. jährigen Sohn. 2013 bin ich ja wegen der neuen Arbeit bei Sunstar in die Schweiz gezogen und wohne seitdem mit meiner Familie in Basel. Da ich aus der Hotellerie komme, war es bei meiner Karriere-Planung für mich logisch, dass ich irgendwann auch in der Schweiz arbeiten möchte. Die Schweizer Hotellerie hat einfach ein hohes Prestige und geniesst weltweit einen guten Ruf. Darum war es für mich und meine Familie eine bewusste Entscheidung, in die Schweiz zu ziehen. Vor allem aber eine Entscheidung, die wir nie bereut haben.
Da ich die Ernährerin der Familie bin, bin ich zuerst allein nach Basel gezogen, um zu schauen, ob das was für uns wäre und habe die ersten vier Monate in einer WG in Klein-Basel, in der Nähe der Kaserne, gelebt. Eine schöne Zeit! (lacht) Habe so neben meiner Arbeit bei Sunstar auch ein bisschen das Party-Leben in Basel kennen gelernt. Ein Kontrast zum normalen Familien-Alltag.
Der Rhein, das am „Rhein sein“, das ist es, was mir gefällt. Am Rhein zu spazieren, die Fähren, die lebendige Atmosphäre …
Renn-Velo fahren, Yoga, Kochen, und ich kann prima einfach nur „rumfaulenzen“. Durch meine Tätigkeit im Yoga- und Ayurveda-Hotel habe ich mir viele Yoga-Übungen bewahrt und mache sie regelmässig oder ich lege ein paar Fastentage zwischendurch ein. Yoga ist für mich eine Kraftquelle. Meiner Meinung nach ist ein gesunder Körper die Basis für ein funktionierendes und gehaltvolles Leben.
Mein Au-pair-Aufenthalt in Florenz, direkt nach dem Abitur! Dieses Jahr hat mich sehr geprägt. Vor allem: Es war eins der schönsten Jahre in meinem Leben. In diesem Jahr ist mich auch klar geworden, dass ich später gerne in der Hotellerie arbeiten möchte, in einem Berufsumfeld, wo man nah an den Menschen ist, Fremdsprachen lernen kann …
Ja, ich möchte mal ganz alleine einen Sommer auf der Alp verbringen. Im Alltag habe ich viel Kopfarbeit, ich habe viele Sachen, um die ich mich kümmere und an die ich denken muss. Darum wäre es mal schon, einen ganzen Sommer lang mal einfach in der Natur zu sein, ohne Mails, ohne Team-Meetings, einfach mal im Kopf abzuschalten und mit den Händen zu arbeiten.
Wenn ich koche, vergesse ich alles um mich herum. Mein Highlight am Wochenende ist schon allein der Besuch des Wochenmarkts. Der Einkauf, das Aussuchen der Lebensmittel, die Atmosphäre auf dem Markt ... Und dann zu überlegen, was koche ich, und später den ganzen Tag in der Küche zu stehen, um was Feines zuzubereiten. Herrlich!
Ich fand es schade, dass so viele Obst- oder Gemüsesorten verschwinden. Im Supermarkt haben wir mittlerweile nur noch ein paar wenige Apfelsorten und die schmecken irgendwie fast alle gleich. Aber es gibt so viel mehr Sorten an Äpfeln, Birnen oder auch Käse, Wurst, und und und. Diese Vielfalt gilt es zu bewahren. Ich wollte, dass unsere Esskultur und -traditionen erhalten bleiben. Zudem ist es mir wichtig, dass auch Kinder wissen, woher die Lebensmittel kommen und wie ursprüngliche Lebensmittel schmecken. So habe ich in meinem Convivium Mosel, wo ich lange Mitglied war, auch Kurse für Kinder gemacht, mit ihnen zum Beispiel einen Joghurt mit frischen Erdbeeren zubereitet, um ihnen den Unterschied zu einem Fertigprodukt aus der Lebensmittelindustrie zu zeigen.
Zu Weihnachten war ich mal bei Freunden eingeladen und jeder Gast sollte einen Gang zubereiten. Ich hab den der ersten Gang gemacht, „Spaghetti mit Bottarga“. Der ist mir leider gar nicht gelungen.
Demeter-Vollmilch (nicht homogenisiert und nicht UHT). Und Parmesan-Käse. Den haben wir eigentlich immer im Kühlschrank.
Was bedeutet es denn, das einem etwas „peinlich“ ist? Ich finde, wenn jemandem mal Fehler passieren, muss man sich dafür nicht schämen und es muss einem nicht peinlich sein. Fehler passieren, tagtäglich, uns allen. Wichtig ist es, daraus zu lernen. Mir ist mal bei einer Sunstar-Generalversammlung ein, für mich, schlimmer Fehler passiert, der mir zu dem Zeitpunkt sehr peinlich war. Aber danach habe ich gedacht: Okay, ist nun mal passiert. Beim nächsten Mal mache ich es besser und bin besser vorbereitet. Darum geht es, um „test & learn“. Fehler machen sollte erlaubt sein. Darum finde ich die „FuckUp Nights“, die es heute gibt, auch so gut. Das Leben ist nicht immer perfekt. Aber gerade aus dem Scheitern, aus Krisen und Fehlern kann der Mensch viel lernen.
Da wir es grad von Fehlern und Krisen hatten. Mir sind die Lebensläufe lieber, die eben nicht so perfekt, nicht so geradlinig sind. Wenn ich also im Lebenslauf Kurven, auch Lücken, sehe. Gerade Menschen, die schon vielen verschiedene Sachen gemacht und gemeistert haben, besitzen oft eine ausgereifte Persönlichkeit und haben sehr viel Empathie. Und das ist es, was wir hier in der Hotellerie suchen. Menschen mit Einfühlungsvermögen, Menschen, die krisenerprobt sind und sich nicht durch Kleinigkeiten aus dem Konzept bringen lassen. Menschen, die Fehler machen und dazu stehen. Denn am Ende kann man aus jedem Fehler lernen und daran wachsen. Darauf kommt es an. In der Hotellerie zählen Persönlichkeit, Charakter und Empathie. Solchen Menschen gebe ich gerne den Vorzug und möchte sie kennen lernen.