Interview mit Antonio

Der sympathische Portugiese ist schon seit 1993 im Sunstar Hotel Davos im Einsatz, erst als Portier, dann 17 Jahre als Barmann und seit 2 Jahren sorgt er als stellv. Hauswirtschaftsleiter für Ordnung und Sauberkeit. Er freut sich immer, wenn er auf Hotelgäste trifft, die er noch aus seiner Zeit als Barmann kennt.

Im Fokus

Antonio Da Silva Coelhas
Sunstar Karriere Antonio da Silva1
Antonio, wie lange bist Du schon im Sunstar Hotel Davos im Einsatz? In welcher Funktion?

Schon seit Winter 1993, seit jetzt 28 Jahren! Damals habe ich hier als Portier angefangen, dann habe ich über 17 Jahre als Barmann  gearbeitet und seit zwei Jahren bin ich jetzt als stellv. Hauswirtschaftsleiter hier im Einsatz.

Wie kam der Switch vom Barmann zum Hauswirtschaftsleiter?

Die Arbeit als Barmann habe ich sehr gerne gemacht, das ist ja auch mein eigentlicher Beruf. Doch nach so langer Zeit wollte ich auch mal abends zuhause sein und Zeit für meine Familie haben. Unser Hoteldirektor, Adrian Lauber, hat mir die Chance gegeben, intern zu wechseln und so bin ich jetzt in dieser Funktion im Sunstar Hotel tätig. Und das macht mir auch sehr viel Spass.

Was macht Dir denn besonders viel Freude bei Deiner Arbeit?

Spass hatte ich hier immer bei der Arbeit, schon als Barmann. Vor allem der Kontakt zu den Gästen, das gefiel mir immer sehr. Jetzt habe ich natürlich nicht mehr so viel direkten Kontakt zu den Gästen, aber wir haben viele Stammgäste hier und wenn ich im Haus unterwegs bin, treffe ich oft viele Gäste, die ich damals schon an der Bar kennen gelernt hatte. Und dann bleibe ich immer stehen und rede mit ihnen. Freue mich immer sehr, wenn ich unsere Stammgäste wieder sehe. Meine jetzige Arbeit ist sehr abwechslungsreich, sie ist nie monoton, ich bin immer in Bewegung. Etwas, was sehr wichtig für mich ist.

Kommen wir zu Deinem Privatleben, magst Du uns ein bisschen davon erzählen?

Ursprünglich komme ich aus Portugal, aus dem kleinen Örtchen Vendasnovas, in der Nähe von Lissabon, doch ich lebe jetzt schon sehr lange in der Schweiz, in Davos, und fühle mich wohl hier. Ich bin sogar mit einer waschechten Davoserin verheiratet. Aus meiner vorherigen Beziehung habe ich einen zwölfjährigen Sohn, der mit seiner Mutter in der Nähe lebt. Schon komisch, der Plan war damals, mal für 18 Monate in die Schweiz zu gehen, um eine Weiterbildung im Bereich Gastronomie an der Hotellerie Suisse zu machen. Daraus sind jetzt 28 Jahre geworden.

Wolltest Du denn von Anfang an in die Hotellerie?

Nein, mein Ziel als 15-Jähriger war damals anders. Ich wollte eigentlich Sportlehrer werden, war deswegen sogar auf dem Sportgymnasium. Doch ich konnte nicht sofort anfangen zu studieren und darum habe ich nach der Schule erstmal einen Kurs im Bereich Gastronomie (Bar, Restaurant, Service) in Portugal gemacht, dann die Weiterbildung von der Hotellerie Suisse, und irgendwie bin ich dann in dieser Branche hängen geblieben. (lacht)

Also nicht schlimm, dass Du jetzt doch kein Sportlehrer geworden bist?

Nein, dafür bin ich jetzt mit einer Lehrerin verheiratet. (lacht) Und ich mache immer noch sehr viel Sport in meiner Freizeit: Squash, Joggen, Badminton … Und natürlich Fussball, meine grosse Leidenschaft. Das wäre mein Traum gewesen, Fussballtrainer zu werden …

Du bist echt sehr aktiv! Und ausser Sport, was machst Du noch, wenn Du frei hast?

Ich reise sehr gern, vor allem aber besuche ich viele Konzerte. Ich bin ein grosser Fan von U2 und bin Mitglied in einem Fanclub. War schon auf über 30 Konzerten von U2!

Wow, hast Du die Band-Mitglieder auch schon mal kennen gelernt? 

Ja, ist schon ein Vorteil, wenn man im U2-Fanclub ist. (lacht)

Und, sind sie nett?

Ja, sehr nett!

Wen magst Du am liebsten von der Band?

Ich bin mehr so in Richtung Gitarre, darum war ich schon immer ein grosser Fan von The Edge. Ein toller Typ, die meiste Musik ist von ihm.

Hast Du auch schon mal ein anderes Sunstar Hotel besucht oder gar dort Ferien gemacht?

Ja, ich habe schon mehrere Sunstar Hotels zu diversen Meetings besucht, ich war schon in den Hotels in Lenzerheide, Brissago oder Zermatt, in manchen habe ich auch schon mal ausgeholfen wie z. B. im Sunstar Hotel Klosters. Und in Arosa war ich auch mal in den Ferien. Ein Hotel habe ich noch nicht besucht, dort möchte ich unbedingt mal Ferien machen: Im Sunstar Hotel Piemont.

Gibt es etwas, was Du gerne mal machen würdest, wovon Du schon länger träumst?

Länger als sechs Stunden zu fliegen! Ich fliege nicht so gerne. Aber ich würde gerne mal Südafrika oder Australien sehen. Da muss ich mich irgendwann für überwinden.

Kochst Du gerne?

Ja, fast jeden Tag. Meine Frau kommt meist nach mir von der Arbeit, ich bin in der Regel so gegen 17 Uhr zuhause. Und darum fange ich dann schon mal an zu kochen.

Und was kochst Du meist?

Gemischt, ich esse sehr gerne Fisch oder Fleisch. Meine Frau mag auch Pasta oder Raclette, aber das ist nicht so meins, das darf sie dann kochen (lacht). Ich versuche, so oft es geht, Fisch oder Fleisch auf den Teller zu bringen, dazu feine Gemüsebeilagen wie Broccoli oder Spargel, den liebe ich zum Beispiel sehr.

Wir bleiben bei der Kulinarik: Was darf in deinem Kühlschrank niemals fehlen?

Ein kaltes Bier!

Bravo, das ist doch mal eine Antwort! Jetzt kommen noch drei Fragen zum Schluss. Aber: Beides geht nicht, entscheide Dich jetzt!
Wanderferien oder Städtetrip?

Städtetrip.

Welche Stadt möchtest Du gerne noch mal sehen?

Oslo!

Käse oder Schoki?

Käse!

Meer oder Berge?

Hmmm, echt sehr schwer. Dann noch eher das Meer, denn das fehlt ganz klar in der Schweiz. Aber ich liebe auch die Berge. Vielleicht die Berge im Sommer und das Meer im Herbst.

Okay, das waren jetzt doch noch vier Fragen. Danke Dir Antonio für das Gespräch!

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